Nach zweijähriger Coronapause hat vom 10. bis 12. Januar die große Debatten- und Netzwerktagung der Marine zum 62. Mal stattgefunden. Sie hatte das Leitthema „Zeitenwenden und Umbrüche – 175 Jahre deutsche Marinen“.
Weitere Informationen über die durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erhöhte Bedeutung der Nordflanke für die Sicherheit Deutschlands und seiner Partner.
Weitere Informationen über die Vorträge junger Offiziere im Mittelpunkt.
Themen:
Kapitänleutnant Joachim Mrnka vom Marinefliegergeschwader 5 behandelte auf der Höhe des Kriegsbildes befindliche und dadurch bedrohungsgerechte Flottenrüstung. Kapitänleutnant Annika Klußmann-Bahnemann vom BAAINBwBundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr befasste sich mit Zusammenhang und Wechselwirkungen zwischen Taktikentwicklung und technischer Innovation.
Oberleutnant zur See Simon Baumgärtner von der Marineoperationsschule stellte die Frage, inwieweit aus Seeschlachten und Kriegen der Vergangenheit Ableitungen für militärisches Handeln in Gegenwart und Zukunft getroffen werden können. Oberleutnant zur See Louise Kalz von der Fregatte „Hessen“ präsentierte frühere und aktuelle Probleme der Personalgewinnung und -bindung. Kapitänleutnant Kai Stehrenberg, ebenfalls von der Marineoperationsschule, diskutierte Konstanten und Brüche im Umgang mit der Tradition seit Gründung der ersten deutschen Marine durch das Paulskirchenparlament vor 175 Jahren.
Der Lehrgruppenkommandeur Ausbildung und stv. Kommandeur der MTS,
KzS Dr. Ing. Fiebig gab uns im Trio-Gebäude einen ausgezeichneten Einblick in die aktuellen Themen
der Deutschen Marine und die kommenden Herausforderungen, auch unter dem Aspekt des aktuellen Überfalls Russland auf die Ukraine.
Bei unserer dritten Veranstaltung des Jahres 2023 trafen wir uns zum Märzessen in trauter Runde im Sundblick-Restaurant. In einer guten Umgebung, mit sehr gutem
Essen konnten wir uns in Ruhe über unsere großen und kleinen Fragen und Probleme austauschen. Das nennt man gelebte Kameradschaft!